Fotos der Bilder und Objekte:

 

Erni Brendtner:

Erni Brendtner - Monotypie mit Acrylübermalung

 

 

 

 

 

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.


Rainer Maria Rilke
„Der Panther“ - Auszug

 

 

Erni Brendtner - Monotypie mit Acrylübermalung

 

 

 

 

 

 

Eine Rose

ist eine Rose,

ist eine Rose,

ist eine Rose...

 

Gertrude Stein

 

 

 

 

Erni Brendtner - Monotypie mit Acrylübermalung

 

 

 

 

 

 

Ich hab dich geliebt und liebe dich noch!
Und fiele die Welt zusammen,
Aus ihren Trümmern stiegen doch
Hervor meiner Liebe Flammen.


Heinrich Heine

 

 

Marla Freudenthaler

 

 

 

 

 

Lass dich nicht unterkriegen
sei frech und wild
und wunderbar

 

 

Astrid Lindgren

 

 

Constanze Gugg - Dispersion, Kohle auf Leinwand

 

 

"MUND“
LAGE ?
NEBEL !
 LEBEN ?
 EGAL  !


Reinhard Priessnitz

 

 

 

 

 

 

 

Steingartenstille,
    die Fantasie auf Reisen,
    Kirschblüte löst sich

 

 

Haiku von Günther Klinge

 

 

 

Ernestine Gugler-Hainz - Fotodruck auf Leinwand

 

 

 

 

So liebte
 sich
 Neues
    ins zitternde
   Sein


Gerda Steingruber-Schaffler
aus dem Lyrikband „TIAMAT“

 

 

Marion Klotz-Wiesenhütter - Terrakotta mit Engoben und Kupferoxyd

 

 

 

 

 

auf dem seerosenblatt der frosch
aber was macht er
für ein gesicht?

                                 
                                        
Kobayashi Issa  (1763-1828)

 

 

 

 

Burgi Maurach - Acryl auf Karton

 

 

 

 

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?


Johann Wolfgang von Goethe
aus Wilhelm Meisters Lehrjahre

 

 

Burgi Maurach - Feder, Tusche auf Papier

 

 

 

 

Reifende Ähren
wiegen sich
leise
im schutzlosen Fall

 

 

Gerda Steingruber-Schaffler
aus „Unentrinnbar“, Lyrikband Tiamat

 

Burgi Maurach - Feder, Tusche auf Papier

 

 

 

 

Wir wandeln uns.
Mein Selbst von gestern, das Ich von heute -
welches mag wohl das wahre Ich sein?


Sasaki Nobutsuna

 

 

 

 

 

Jeanette Nausner - Objekt: Karton, Gips

 

 

 

 

 

Klüfte
sind offen
und
unsichtbar
gleiten
Gefühle
hinein


Gerda Steingruber-Schaffler
(aus dem Lyrikband Amarant)

 

Renate Paschke - Fotografie, Leinwanddruck

 

 

 

 

 

ein zartes blau
ein geheimes rot
unter wogendem grün

 

Renate Paschke

 

 

 

Renate Paschke - Objektbild - Bildobjekt

 

 

 

 

Diese Zeile liest du nicht,
weiß auf weiß geschrieben steht,
dass dieses Gedicht keines ist.
Im ersten Schnee spaziere ich
weiß gekleidet durch ein Land,
das es nicht eigentlich gibt.


Jürg Halter
Weißes Gedicht (Auszug)

 

 

Renate Paschke - digitale Fotobearbeitung

 

 

 

 

das meer ging
es nahm die farbe mit
wir warten...

 

 

Renate Paschke

 

 

 

Uwe Paschke - Installation (zur Wiedergabe der Installation bitte auf das Bild klicken)

 

 

 

 

 

Keine Sekunde
Kommt wieder
Nicht eine

Die Zeit, die geschenkt Dir
Gehört Dir vollkommen -
Nutze sie gut.


Henning Sabo
(Auszug)

 

 

 

 

Martina Riedner - Aquarell, Mischtechnik

 

 

 

 

der augenblick jetzt
entsteht im gegenüber
im vollen einklang


Martina Riedner
Haiku

 

 

 

Martina Riedner - Acryl auf Holz

 

 

 

 

 

Wie soll ich meine Seele halten,
dass sie nicht an deine rührt…
auf welches Instrument sind wir gespannt?
und welcher Geiger hat uns in der Hand?...


 

Rainer Maria Rilke

 

 

Martina Riedner - Acryl auf Holz

 

 

 

 

 

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn…..


 

Rainer Maria Rilke

 

 

Martina Riedner - Objekt

 

 

 

 

 

Verflochtenheiten
fundamentale Wärme
freies Erträumen


 

Martina Riedner
Haiku

 

 

 

Martina Riedner - Acryl auf Leinwand

 

 

 

 

 

 

Dies über alles: Sei dir selber treu!
Und daraus folgt so wie die Nacht dem Tage,
du kannst nicht falsch sein gegen irgendwen.

 

 

William Shakespeare

Hamlet I, 3. (Polonius)

 

 

 

Margit Steinberger - 2 Objekte, Raku

 

 

 

 

 

Ich schreibe mein Gedicht,
und singe mein Lied,
ich male mein Bild
und frage mich, wohin ich gehöre.


Jan HARPO Svensson
Songtext aus " The World is A Circus" 

 

 

Margit Steinberger - Objekt, Eisen und Raku

 

 

 

 

 

Ich  b i n  nicht, Freunde, ich  l e b e
ihr seht mich erst, wenn ich schuf.
Ich werde und will und hebe
aus euch, was ich selbst bin: ein Ruf!

 

 

Erich Landgrebe
Wien 1936  (Ausschnitt)

 

 

 

 

Margit Steinberger - Raku

 

 

 

 

 

 

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

 


Erich Fried
Ausschnitt aus " Was es ist"

 

 

 

Gerda Steingruber-Schaffler - Glasmalerei

 

 

 

 

 

Verhalten
als Schatten
in Algen
der sterbende
Fisch


Gerda Steingruber-Schaffler
aus dem Lyrikband „TIAMAT“

 

 

Gerda Steingruber-Schaffler - Glasmalerei

 

 

 

 

tanze....
und plötzlich
enthüllt sich
auf dem Grund
des Wassers
das Universum
vor deinen Augen.....


Atukwei Okai, Ghana

 

 

Gerda Steingruber-Schaffler - Glasmalerei

 

 

 

 

Verblichene
Kreise
holen
Idole
ins Äußerste
Feld


Gerda Steingruber-Schaffler
 aus dem Lyrikband „Lankadiva“

 

 

Gerda Steingruber-Schaffler - Glasmalerei

 

 

 

 

 

 

Die Geranien
nicht das Fenster
waren die Wohnung


 

Karl Lubomirski
entnommen dem Gedichtband „Das Tor“

 

 

 

Erika Wüller - Acryl auf Leinwand

 

Wie funkeln hell die Sterne,
wie dunkel scheint der Grund,
und aus des Teiches Spiegel,
steigt dort der Mond am Hügel,
grad um die elfte Stund.

 

Annette von Droste Hülshoff

 

 

 

DER
ZAUBERPINSEL
DAS GLÜHWÜRMCHEN
UND DER RABE

Eine Geschichte zum Weitermalen


Text und Bilder von Sepp Lingl